EAT PRAY LOVE

3 kleine Wörter. Große Bedeutungen. Habe mir den Film mit der wundervollen Julia Roberts endlich mal angeguckt und war begeistert. Hellauf. Wie gut konnte ich mich doch mit ihrer Rolle Liz indentifizieren, wie gut konnte ich mir vorstellen wie es ihr manchmal ging? Sehr gut.

Der Film hat mir gezeigt, dass man offen sein soll für Neues, offen für die Welt.

Ich habe einen ähnlichen Traum, den ich verwirklichen möchte. Nicht nur wegen diesem Film, aber er hat meine Gedanken so gefestigt, dass ich bereit bin ihn auch zu leben, meinen Traum.

Ich möchte den Jakobsweg laufen, zumindest möchte ich danach von mir behaupten können, ich habe es erlebt und gefühlt. Ich möchte nach Asien und nach Indien, die Kultur mitbekommen, ich möchte mich kleiden wie die Leute und es hautnah mitbekommen. Ich möchte nach Amerika, nach New York und nach Las Vegas, ich möchte Städte mitbekommen wie sie sein können und nicht wie sie es hier sind. Ich möchte  mir ein Jahr Zeit nehmen um die Welt zu erkunden wie sie beschaffen ist. Ich möchte neue Leute kennen lernen. Ich möchte Italienisch lernen, damit ich mit meinen Verwandten sprechen kann. Ich möchte all das und noch viel mehr. Natürlich weiß ich, dass ich vielleicht nicht alles erreiche, aber ich bin schon glücklich wenn ich nur einiges davon realisieren kann.

Der Film hat mir auch in anderer Hinsicht zu denken gegeben. Liz lebt ihr Leben, ohne an jede Kalorie zu denken die sie verspeist, ohne zu weinen, wenn sie die Jeans eine Nummer größer kaufen muss, sie nimmt es mit Humor, sie geht auf Leute zu die sie nicht kennt, und schließt Freundschaften für’s Leben. Sie ist bewunderswert meiner Meinung nach. Ob es so Menschen in Echt gibt? Bestimmt.

Ich möchte auch anfangen, mich loszueisen von den ewigen Vorstellungen vieler andrer, ich möchte mein Leben so leben wie ich es möchte ohne immer einen Hintergedanken zu haben, wie es anderen passt und ob es gut ist was ich tue oder nicht. Ich möchte leben und auf nichts verzichten.

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Danke.

Wann hast du mich zuletzt gesehen?

Frage. Antwort?

Hier denkt ihr aber glaube ich nicht an das, was ich meine.

Was ich mit dieser Frage bezwecke, wann habt ihr einem Menschen zuletzt wirklich tief und lange in die Augen geguckt, ohne dabei den Blick des anderen zu erwidern, sondern einfach sich in der anderen Person zu verlieren. Kennt ihr das, wenn ihr eurem Sitznachbar in die Augen schielt, wenn ihr denkt er merkt es nicht? Wie gedankenverloren man die Iris, die Farbe, das Muster betrachtet? Wie wehmütig man wird, und sich wünscht so manch ein Gespräch würde nur über Augen stattfinden.

Wann hast du mich zuletzt gesehen?

Ja genau, wann habt ihr das letzte Mal wirklich jemanden betrachtet, ohne zu glotzen, ohne Stielaugen, einfach betrachtet und wann habt ihr das letzte Mal die Augen geschlossen und die Augen eines anderen vor ihnen gesehen?

Fragt euch das & seht bewusster!

Danke.

Sommer ist…

..wenn man bekleidet schläft und trotzdem gestochen wird.
..wenn man am liebsten in einer Klimaanlage wohnen würde.
..wenn man den Wind auf der Haut spürt und es angenehm schauert.
..wenn man mit Freunden im Schwimmbad ist.
..wenn man sich über Bikiniabdrücke freut.
..wenn Gewitter auf einmal das Schönste sind.
..wenn Regen auf einmal mehr romantisch als nervig empfunden wird.
..kurze Kleidung.
..Eis.
..Flip-Flop’s.
..wenn man nachts grillt.
..wenn man 3x am Tag duschen geht.
..wenn man Grillen zirpen hört.
..wenn man grundlos gut gelaunt ist.
..wenn es nach einem Regenschauer nach frischem Gras riecht.
..auf der Hollywoodschaukel schlafen.
..wenn man jeden Morgen mit dem Blick auf’s Meer aufwacht.
..wenn man die ganze Welt vor lauter Liebe umarmen will.

Das ist mein Sommer. Danke.

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Winter – Die vier Jahreszeiten, Vivaldi

Ich habe Musik als Leistungsfach und desöfteren schreiben wir Texte zu Höreindrücken von bestimmten Stücken. Diesmal war „der Winter” dran, ein Teil von Vivaldi’s 4 Jahreszeiten. Das ist meine Geschichte zu diesem Stück:

Eine Wintergeschichte

Sie irrt umher, ihr ist kalt, sie hat nicht einmal eine Jacke.

Nichts als Eis und Schnee, soweit sie blicken kann. Es beginnt zu winden und ein erneuter Kälteschub überkommt sie, langsam macht sich neben der Kälte in ihrem Inneren noch etwas Anderes breit.

Verzweiflung.

Sie ahnt, dass gleich ein Sturm aufkommen wird. Da geht es schon los, Eiskörner und Schneeflocken wirbeln umher, der Regen peitscht ihr ins Gesicht, sie sieht nicht mehr gut und das Eis brennt sich schmerzend in ihre Haut.

Atmen tut weh. Bewegen tut weh. Leben tut weh. Sie sucht nach einem Zufluchtsort, dort, ein paar Meter weiter ist eine kleine windgeschützte Kuhle.

Sie lässt sich dort nieder.

Ihr Geist wird immer benommener, ihr Körper immer gelähmter. Mittlerweile empfindet sie kaum noch etwas, ihre Gedanken form- und farbenlos.

Zu anstrengend.

Mit jeder Sekunde die vergeht, findet sie den Sturm, das tanzende Eis und sogar die Kälte schön. So wild und unbändig.

Während sie so dort sitzt und die Launen der Natur bewundert, merkt sie nicht, wie sie sich immer weiter nach hinten gleiten lässt, bis sie liegt.

Sie schläft ein, ihr letzter Gedanke war die Freude darüber, so etwas schönes erleben zu dürfen.

Sie war glücklich.

(Für diejenigen, die das Stück nicht kennen, hier der Youtube-Link )

Danke.

Der Wunsch nach Besonderem

Es wird mir immer wieder bewusst, wenn ich aus Kinofilmen wie z.B. eben „Thor“ herausgehe. Ich bin so am träumen, dass ich mir kaum eine kleine Träne verkneifen kann, weil der Film und seine ganze Fantasie nun zuende sind. Weil ich jetzt wieder in mein eigenes Leben zurückkehren muss, weil ich aufhören muss mitzuträumen und zu fiebern wie es wohl ausgeht. Weil ich mich nicht mehr fallen lassen kann. Weil ich gedanklich nicht mehr in dieser anderen, faszinierenden Welt sein kann. Diese Art von Filmen machen mich glücklich, sei es zum Beispiel „Kampf der Titanen“ oder „Prince of Persia – Sand der Zeit“, für mich gehören sie alle in das gleiche Schema. In das Schema der Traumwelten. Welten von anderen, exotisch wirkenden Gottheiten und Kulturen, von der Liebe zwischen Menschen und Göttern, von dem Wunsch Frieden in die eigene Welt zu bringen und sie zu beschützen. Das macht mich glücklich und interessiert mich. Nicht selten sitze ich noch im Kinosaal dort und lese im Internet die historischen Daten nach, nicht weil sie mich nur interessieren, nein weil ich ohne dieses Nachlesen wohl keine Ruhe finden würde.

Ich bin ein Mensch, der sich leicht verliert in so etwas. Und ich denke jeder kennt es, dieses Gefühl, der eine mehr der andere weniger. Aber ich lebe genau für solche Momente, ich denen ich einfach meine körperliche Hülle fallen lasse und mit meinem Geist auf eine Reise gehe.

Danke.

Flüstern

Du flüsterst.
Du flüsterst immer wenn du sprichst, wenn du etwas willst, wenn wir uns berühren. Deine ganze Art ist ein Flüstern. Als wärst du aus Glas, als könntest du jeden Moment zerspringen.
Ich habe versucht vorsichtig mit dir umzugehen, aber jetzt, gerade, will ich, dass du deine Gefühle Ton werden lässt.
Ich will dass du Emotionen zeigst, laut.

Aber du flüsterst. Du hast schon immer geflüstert.

Ich weiß nicht mehr weiter, was soll ich tun, dich an die Wand drücken? Dich anschreien, in der Hoffnung, dass etwas zurück kommt?
Ich brauche dich gerade laut.

Aber du flüsterst. Du hast schon immer geflüstert.

Du bist nicht aus Glas, sondern aus etwas viel robusterem. Aus Leben. Du könntest so viel wenn du dich trauen würdest.
Du könntest die Welt verzaubern.

Aber du flüsterst. Du hast schon immer geflüstert.

Das war, bevor ich von deiner Stimmband-OP wusste. Bevor ich wusste, dass du gar nicht anders kannst.
Ich hätte dich nie mehr lieben können, als in diesem Moment.

Ich liebe dein Flüstern, ich liebe dich.

Aktion Foto

Was ist Aktion Foto?

Die Idee dazu kam mir vor etwa 5 Sekunden und ich hoffe, sie wird ein voller Erfolg. Eure Ideen und ich versuche sie fotografisch zu verwirklichen. Wenn euch etwas einfällt, würde ich es toll finden, wenn ihr sie mir als Kommentar hinterlasst und ich werde gucken, was ich tun kann.

Bedingungen: Ich möchte keinerlei pornografischen Mist lesen, den könnt ihr sofort vergessen, ansonsten schreibt euch die Finger wund!

Danke (im Vorraus!)